Feuer und Fleisch: Darum sind wir so heiß aufs Grillen

Feuer. Ein Stück Fleisch. Zack: Glücklich! Manchmal ist es so einfach. Dabei ist das Grillen eigentlich eine Kunst und eine Kulturtechnik, die uns Menschen dorthin gebracht hat, wo wir heute sind. Lasse deinen inneren Steinzeitmenschen von der Leine und begleite uns auf einen wilden Ritt in die Vergangenheit und: auf den Ritten.

 

Vom Buschfeuer zum Kugelgrill
 

So oder so ähnlich war es wohl: Vor fast 2 Millionen Jahren streiften die Vorgänger des Homo sapiens durch die Savanne. Angelockt von diesem seltsam-verführerischen Duft, den die verbrannte Antilope in den Resten des Buschfeuers verströmt, kommen sie vorsichtig näher. Ein ganz mutiges Exemplar von Homo habilis (oder Homo erectus, da ist sich die Wissenschaft nicht ganz sicher) kostet ein Stück vom noch heißen Fleisch. Und siehe da: Es schmeckt, ist herrlich leicht zu kauen und zu verdauen. Von hier aus ist es nur noch ein kleiner (Gedanken)Sprung zum bewussten „Fleisch-am-Spieß-über-dem-Feuer-rösten“ und es ist schon seltsam,  dass wir heute nicht lang und oft genug am Grill stehen können. Schließlich war es die Ersparnis an Zeit und Bewegungsenergie, die Gegrilltes zum Evolutionsvorteil werden ließ. Machen wir es kurz: Schlussendlich waren die Amis schuld an der allgemeinen Grillbegeisterung, die in den 1950er Jahren nach Europa überschwappte. Nicht  ganz unbeteiligt dabei: Der Siegeszug des Kugelgrills. Dass auch im antiken Ägypten und bei anderen Kulturen gegrillt wurde, lassen wir jetzt mal außer Acht. Denn schließlich wollen wir dir ja noch erzählen, warum ein Barbecue unter dem Himmel der Seiser Alm besonders gut schmeckt.

 

Hephaistos hat zwei Südtiroler Söhne
 

Wartet kurz, wir schließen etwaige Bildungslücken: Hephaistos ist der griechische Gott des Feuers, der Schmiede und der Vulkane. Dass er der Sohn von Zeus und Hera gewesen und wegen eines krummen Beines vom Olymp geworfen worden sein soll, sei nur am Rande erwähnt. Wir glauben ja, dass er – zumindest im Geiste – bei uns am Ritten weiterlebt. Nur neunkommafünf Kilometer Luftlinie vom Arvina entfernt haben die Gebrüder Mair besonders heiße Eisen im Feuer. Christian und Andreas sind Schmiede und Schlosser und haben etwas erfunden, dass äußerst schön UND äußerst nützlich ist: Ihr Multifire-Feuerschalengrill. Diese wohldurchdachte Konstruktion sorgt bei unseren Grillabenden für regelmäßig für manches „Ahhh“ und Ohhh“. Wir möchten hier keine Schleichwerbung machen, sondern sagen es einfach gerade heraus: Kauft euch so ein Teil! Wir sind glühende Anhänger. Denn unserer Multifire kommt nicht nur in den lauen Seiser Sommernächten zum Einsatz, sondern auch im bitterkalten Winter. Da verwenden wir in dann zum Glühweinbrauen und Kastanienrösten. Wir wissen, es ist schon ein wenig gemein, dir hier den Mund wässrig zu machen. Aber komm doch einfach wieder mal ins Arvina, dann werfen wir etwas Gutes für dich auf den Grill.

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